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Die häufigsten Katzenkrankheiten

Katzenschnupfen

Der Katzenschnupfen ist die verbreiteteste und bekannteste Krankheit, die sich eine Katze zuziehen kann. Er äußert sich genau wie ein Schnupfen beim Menschen: Tränende Augen, erhöhte Temperatur und Appetitlosigkeit. Katzenschnupfen ist kein normaler Menschen-Schnupfen, welcher für Katzen ziemlich ungefährlich ist. Ein Katzenschnupfen dagegen kann, wenn er nicht behandelt wird, für die Katze tödlich enden. Eine Impfung gegen Katzenschnupfen existiert und sollte durchgeführt werden. Vorsicht allerdings, falls Ihre Katze schwach oder bereits krank ist, denn die Impfung wird durch Immunisierung mit lebenden Viren durchgeführt. Eine Impfung an einer bereits erkrankten Katze ist also a) wirkungslos und b) gefährlich. Erst der direkte Kontakt zwischen Katzen und ein gegenseitiges Anniesen führt zur Infektion. Hierbei kommt es darauf an, wie viele Viren ausgeniest werden. Eine hohe Dosis steckt eine Katze oft schon in 2 oder 3 Tagen an. Bei einer niedrigeren Dosierung kommt es nur dann zur Ansteckung, wenn die Katzen ca. 2 Wochen zusammen sind. Die Krankheit ist sehr gut behandelbar.

Katzenseuche

Die Katzenseuche ist das Übelste, was Ihnen und Ihrem Vierbeiner zustoßen kann. Eine Heilung ist nicht möglich und die Seuche endet in der Regel ebenfalls mit dem Tod. Hinzu kommt, dass das Virus extrem aktiv ist. Ist eine Ihrer Katzen mit Katzenseuche infiziert, ist Ihre gesamte Kleidung und Wohnung kurzer Zeit danach ebenfalls verseucht und Sie werden für mindestens das nächste halbe Jahr keine andere Katze streicheln oder in Ihren vier Wänden beherbergen können. Auch hier existiert eine Impfung, die aus naheliegenden Gründen sehr zu empfehlen ist.

Leukose

Diese Krankheit ist weltweit inzwischen sehr verbreitet. Sie wird fast ausschließlich direkt von einer Katze auf die andere übertragen, zum Beispiel durch Speichel oder Urin. Eine Übertragung durch den Menschen, wie zum Beispiel über Kleidungsstücke, ist sehr unwahrscheinlich, da das Virus an der Luft nur einige Minuten überlebt. Die Krankheit selbst ist nur symptomatisch behandelbar, sie erstreckt sich oft über Jahre und führt schließlich unweigerlich zum Tod. Wenn die Katze behandelt wird, kann sie mit der Krankheit noch einige Jahre ganz gut leben. Eine Impfung existiert und ist hauptsächlich für freilaufende Katzen sehr zu empfehlen. Die Katzenleukose ist eine äußerst gefährliche Viruserkrankung und weltweit verbreitet. Fast jede sechste Katze stirbt daran. Die Krankheit ist mit dem Blutkrebs beim Menschen vergleichbar. Die Inkubationszeit beträgt mehrere Jahre. Katzen die zur Leukoseimunisierung kommen müssen vor der Impfung einen Test machen, denn bereits infizierte Tiere dürfen nicht geimpft werden. Für den Test muss der Tierarzt dazu etwas Blut abnehmen, eine unangenehme aber notwendige Prozedur. Viele Katzen tragen den Virus im Körper, jedoch bedeutet das noch lange nicht dass die Krankheit ausbrechen muss. Das erschwert häufig eine genaue Diagnose. Die Leukose verursacht teilweise sehr unterschiedliche Krankheitsbilder. Fast alle Organe können davon betroffen werden, auch das Gehirn. Ist die Krankheit erst einmal ausgebrochen, so ist eine Heilung fast unmöglich. Besonders infektiös ist bei Leukose der Speichel. Bei der gegenseitigen Fellpflege wird die Krankheit genauso übertragen wie auch beim Fressen aus dem gemeinsamen Napf. Aber nicht nur über den Speichel stecken sich die Tiere an. Eine Hauptinfektionsquelle ist das gemeinsame Katzenklo. Auch im Kot und Urin sind die Viren enthalten. Sind mehrere Katzen in einem Haushalt, so lässt sich eine gegenseitige Infektion kaum vermeiden. Nimmt man eine zusätzlich Katze auf, so ist eine Untersuchung Pflicht, denn nur so lässt sich das Risiko einer Verbreitung verringern. Eine äußerlich gesunde Katze kann schon längst an Leukose erkrankt sein.

FIP (Bauchfellentzündung)

"FIP" steht für "Feline Infektiöse Peritonitis" und ist die derzeit gefürchtetste Infektionskrankheit. Die Krankheit verläuft nach erfolgter Infektion in Schüben, die zunächst nur durch Fieber, Appetitlosigkeit und Apathie unspezifisch zu bemerken ist. Im klinischen Stadium unterscheidet man zwischen der trockenen und der nassen Form der FIP; die erstgenannte bewirkt eine Entzündung der inneren Organe, mit zunehmenden Ausfallerscheinungen, die nasse Form zeigt sich am deutlich aufgetriebenen Bauch der Katze als Folge erhöhter Flüssigkeitsansammlung im Bauch- und Brustbereich. Die bernsteingelbe Flüssigkeit lässt sich durch Punktion feststellen und erlaubt eine eindeutige Diagnose. FIP ist unheilbar und führt immer zum Tod des infizierten Tieres. Zahlreiche Testverfahren zur Diagnostik sind in den letzten Jahren entwickelt worden, doch bietet kein einziger Test absolute diagnostische Sicherheit. Eine Infektion mit Durchfall auslösenden Coronaviren kann beispielsweise den Test verfälschen und eine erhöhte Titer- Zahl (Antikörper-Reaktion) anzeigen, ohne dass die untersuchte Katze FIP- infiziert sein muss. Universitätslabors arbeiten an einem verbesserten Testverfahren mit Hochdruck, und bis dahin bleibt die Schutzimpfung die einzige Schutzmöglichkeit.

Feline Immundefizient-Virus (FIV)

Erst seit kurzer Zeit (1987) ist dieser Virus bekannt, der dem menschlichen Aidsvirus sehr ähnlich ist. Weshalb die Erkrankung auch Katzen- AIDS bezeichnet wird. Das FIV ist aber nicht auf den Menschen übertragbar. Es wird über den Speichel der Infizierten Katze ausgeschieden und durch Bissverletzungen auf eine gesunde übertragen. Für unkastriete, freilaufende Katzen ist das Infektionsrisiko besonders groß, weil Revierkämpfe und Katerbisse beim Deckakt häufig zu Verletzungen führen. Der friedliche Kontakt zwischen Katzen oder das fressen aus einem gemeinsamen Napf führt mit größter Wahrscheinlichkeit nicht zu einer Übertragung.

Die Virusbedingte Zerstörung ihrer Immunzellen, ihr dadurch geschwächter Organismus macht die Katze für weitere Infektionen(andere Viren, Bakterien, Pilze) empfänglich. Unspezifische Krankheitsanzeichen wie wiederkehrendes Fieber, mangelnder Appetit, Gewichtsverlust und vergrößerte Lymphknoten zeigen sich erst Jahre nach der eigentlichen Ansteckung. Erst wenn die Immunschwäche ausgeprägt ist ,sind die Tiere auch für den Besitzer augenfällig krank. Am häufigsten kommt es zu Entzündungen der Maulhöhle, die mitunter so gravierend sind, dass die Katzen das Futter gänzlich verweigern und abmagern. Daneben werden chronische Infektionen des oberen Atmungstraktes, Entzündungen des Darmes, der Nieren und der ableitenden Harnwege, der Haut und weiterer Organe beobachtet.
Eine Heilung ist unmöglich! Gegen die FIV- Infektion gibt es keine Schutzimpfung!
Wegen der Infektion ist eine Kastration als vorbeugende Maßnahme zu betrachten!

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